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Abschlussrennen des Achermann Stöckli Cup auf der Klewenalp
Der 4. Achermann Stöckli Cup auf der Klewenalp war auch in seiner 25. Austragung ein voller Erfolg. Trotz keiner klaren Nacht und dichtem Nebel, der immer wieder kam und ging, liessen sich die jungen Rennfahrerinnen und Rennfahrer die gute Laune nicht nehmen. Die herausfordernden Bedingungen stellten vor allem die vielen fleissigen Helferinnen und Helfer vor grosse Aufgaben – besonders Salz war im Verlauf vom Tag gefragt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die im Einsatz standen und für sichere und faire Verhältnisse sorgten.
Das Starterfeld umfasste die Jahrgänge 2010 bis 2022. Die Kinder konnten ihr Können in fair gesetzten Läufen unter Beweis stellen. Für alle stand der Spass am Sport im Vordergrund, und jedes Kind durfte sich an der Rangverkündigung über eine Medaille freuen.
Als Tagessiegerin und Tagessieger auf der grossen Piste durften sich Celine Arnold (SC Hergiswil) und Ben Degelo (SC Buochs) feiern lassen. Auf der kleinen Piste sicherten sich Vanessa Hurschler (SC Engelberg) und Nino Frank (SC Buochs) den Tagessieg.
Im Anschluss an die Rangverkündigung sorgte die traditionelle Cup-Verlosung für zusätzliche Spannung. Tolle Preise warteten auf die Teilnehmenden. Der Hauptpreis, ein Paar Stöckli Ski, ging an Salome Fässler. Ein besonderer Fun Fact: Sie startete in der Kategorie Snowboard und durfte sich am Ende dennoch über den begehrten Stöckli Ski freuen.
Die 25. Ausführung vom Achermann Stöckli Cup bleibt damit als rundum gelungener Anlass mit sportlichen Leistungen, strahlenden Kinderaugen und grossem Engagement vieler Helferinnen und Helfer in bester Erinnerung.
Resultate auf as-cup.nsv-ski.ch
Entscheidende Wochen für Marco Odermatt
Es ist ein historisches Beben, das derzeit durch die alpine Skiwelt Alpen donnert. Marco Odermatt ist nicht mehr nur ein Dominator; er ist dabei, die Messlatte für "Grösse" in Regionen zu verschieben, die man im modernen Skisport für unerreichbar hielt. Was wir diesen Winter erleben, ist die Fortsetzung einer Ära, die bereits jetzt alle Rekorde sprengt.
Nationalen Rennen am Jaunpass – der absolute Hammer!
Der Nidwaldner Skiverband konnte mit einer grossen Delegation von sieben Jugendlichen (U14 / U16) auf den Jaunpass an die nationalen Rennen Nr. 5 und Nr. 6 reisen.
Johnny Russi, Elin Niederberger, Rina Kiser, Tim Spichtig, Gian Andrin Spichtig, Janis Käser und Vitus Eichmann haben sich durch gute Resultate an den interregionalen Jugendrennen für diese nationalen Rennen qualifiziert.
Im Rahmen des Sunrise Jugend Cup’s fanden am Sonntag die Jugend-Schweizermeisterschaften im Slalom statt.
Am Samstag beim ersten Slalom konnten unsere Athleten/innen bei sehr schweren Bedingungen auf einer durch den Regen durchnässten, gesalzenen Piste bereits teils sehr gute Ränge herausfahren.
Am Sonntag an den Schweizermeisterschaften gelingt unserem Team hervorragende Resultate!
Janis Käser (Jg. 2010), Vitus Eichmann (Jg. 2010) und Rina Kiser (Jg. 2011) gewinnen an den Jugend-Schweizermeisterschaften grandios (Jungs) und sensationell (Mädel) drei Medaillen!
Gold Janis
Bronze Vitus
Bronze Rina
Der NSV-Vorstand und der Vorstand der Begabtenförderung Ski Alpin Hergiswil gratulieren euch ganz herzlich zu diesen tollen Resultaten.
Der Nidwaldner Skiverband hat in den 91 Jahren (seit der Gründung 1935) nie an einer Meisterschaft im Slalom drei Medaillen gewinnen können.
Janis, Vitus und Rina schreiben für unseren Nidwaldner Skiverband, für die Begabtenförderung Ski Alpin und für unseren Kanton eine wunderbare Geschichte!
Unser kleiner Kanton mit sieben Skiclubs bringt immer wieder sehr erfolgreiche Athleten/in hervor, welche am Tag X auch die Leistungen hervorragend abliefern können.
Die tollen Resultate können wir auch unserem sehr starken und mit grosser Fachkompetenz ausgerüsteten Trainerteam verdanken.
An dieser Stelle möchten wir Heiko Hepperle, Aldo Abegg und Dominic Zimmermann und Milena Seeholzer ganz herzlich danken.
NSV Slalom vom 25.02.2026 findet gemäss Ausschreibung statt
NSV Slalom vom 25.02.2026 findet gemäss Ausschreibung statt.
Zwischenstopp in Realp auf dem Weg an die U23-WM
Die Marbacherin Ramona Schöpfer ist die einzige Vertreterin der Zentralschweiz an den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Lillehammer. Beim Swisscup-Sprint in Realp holte sie sich den letzten Schliff.
Realp ist als Austragungsort von Swisscup-Rennen im Langlauf ein Begriff. Zuletzt fanden im Jahr 2024 sogar die Schweizermeisterschaften im Urserental statt. Der Skiclub Büren-Oberdorf als Swisscup-Organisator erlebte jedoch seine Feuertaufe. "Die jahrelange Erfahrung bei der Durchführung des Bürer-Langlaufs hat unserem Verein geholfen, trotz herausfordernden Bedingungen auch diese Aufgabe zu meistern", blickt ein zufriedener OK-Präsident Beat Waser auf den vergangenen Samstag zurück. Das ein aussergewöhnlicher Sprint-Wettkampf auf sie wartet, hat die C-Kaderathletin Ramona Schöpfer bereits bei der Anreise in der Schöllenenschlucht festgestellt. "Der anhaltende Schneefall und die entsprechenden Strassenverhältnisse waren eine erste kleine Herausforderung", erzählt die Marbacherin. Auch die Loipe hat es entsprechend in sich. Wobei Ramon Schöpfer anerkennend festhält: "Das OK hat alles getan, um bestmögliche Bedingungen bieten zu können". Es hat sich bewährt, dass auf Wunsch von Swiss-Ski der Sprint der Frauen und der Männer getrennt durchgeführt wurden. Dies, um Wartezeiten zwischen den Sprint-Läufen zu reduzieren. "Das Aufteilen auf zwei Rennen ist für uns mit etwas Mehraufwand verbunden. Wir konnten dafür vor dem Frauen-Sprint die Strecke noch einmal maschinell präparieren", hält Wettkampfleiter René Zumbühl fest. Beim morgendlichen Rennen der Männer belegte Silvan Lauber vom Skiclub Horw als bester Zentralschweizer den 8. Schlussrang.
Schöpfers Befreiungsschlag an der SM
Auf dem fünften Schlussrang beendete Ramon Schöpfer den Sprint bei den Frauen. Dies nach dem sie den Viertelfinal für sich entscheiden konnte und im Halbfinal den Einzug ins Finale zu verteidigen vermochte. "Im Finallauf habe ich den Start etwas verschlafen. Beim vielen Neuschnee auf der Strecke war es dann fast nicht mehr möglich, sich nach vorne zu arbeiten." Dennoch hat Ramon Schöpfer die Heimreise mit einem guten Gefühl angetreten. Der letzte rennmässige Belastungstest vor der U23-Weltmeisterschaften vom 2. bis 8. März 2026 in Lillehammer hat funktioniert. Auf die Wettkämpfe in Norwegen freut sich Ramona Schöpfer besonders. Die Selektion dazu hat sich die Absolventin der Spitzensport-RS mit der Goldmedaille an den Schweizermeisterschaften über 10 Kilometer in der klassischen Technik erarbeitet. Der erste Rang in Les Diablerets darf als Befreiungsschlag bezeichnet werden. "Ich kam bei den ebenfalls zu den Selektionen zählenden Continentalcup-Rennen in Slowenien, Österreich und Deutschland einfach nicht auf Touren. Ich habe mich selber zu stark unter Druck gesetzt", blickt Ramona Schöpfer selbstkritisch zurück. Begonnen hatte die Saison eigentlich hervorragend. Konnte die 21-jährige doch das erste Swisscup-Distanzrennen in St. Moritz Ende November 2025 für sich entscheiden. Danach ging phasenweise fast nichts mehr und Geduld war gefragt. "Rund eine Stunde vor dem Schweizermeisterschaftsrennen kam das unbeschwerte Gefühl zurück und somit auch die Möglichkeit mein Leistungspotenzial abzurufen", erklärt Ramona Schöpfer und verrät, dass sie für das Mentale auch auf entsprechende Unterstützung zählen kann.
Weltcup-Debüt aufgeschoben
Der SM-Titel hatte für Ramona Schöpfer eine doppelte Bedeutung. Nebst dem Ticket für die U23-WM sicherte sie sich auch den Start beim Heim-Weltcup im Goms. Aus ihrem Weltcup-Debüt wurde jedoch nichts. Krankheitsbedingt musste sie am Morgen des Rennens forfait geben. "Ich wäre sehr gerne gestartet, doch war es ein Akt der Vernunft meinen Körper dieser anspruchsvollen Strecke nicht auszuliefern", ist Ramone Schöpfer überzeugt. Mittlerweile fühlt sie sich wieder vollständig fit. Und mit welchen Ambitionen reist sie nun nach Lillehammer? Ein klare Zielsetzung ist ihr nicht zu entlocken. Ramon Schöpfer meint nur: "Ich muss einfach wieder in diesen Flow kommen wie an den Schweizermeisterschaften".
Von Roland Bösch
Ramona Schöpfer
Ramona Schöpfer
Achermann-Stöckli-Cup auf der Mörlialp
Bei schönem Wetter und guten Pistenverhältnissen konnte am letzten Sonntag der 25. Achermann-Stöckli-Cup auf der Mörlialp durchgeführt werden.
Dank dem willkommenen Schneefall von letzter Woche konnte das Rennen auf der Mörlialp durchgeführt werden. Die zahlreichen Helfer waren unermüdlich im Einsatz, um den Kindern ein faires Rennen auf zwei gut präparierten Pisten zu bieten. Da die Stockpiste dieses Jahr wegen zu wenig Schnee nicht geöffnet werden konnte, hat das OK entschieden, das Rennen der grösseren auf dem Niederen durchzuführen. Die Kleineren Rennfahrer durften am Tellerlift starten und ihr Können beweisen.
Die rund 220 Rennfahrer konnten sich in den zwei gesetzten Kursen messen. Jeder Rennläufer durfte zweimal starten, wobei dann der bessere Lauf gewertet wurde. Alle Athleten erhielten an der Rangverkündigung einen Preis.
Abschluss auf der Klewenalp
Am 1.März findet das Abschlussrennen der diesjährigen Achermann-Stöckli-Cup Serie auf der Klewenalp statt. Wir wünschen diesem 4. Rennen viele Teilnehmer und tolle Bedingungen.
Resultate www.scgiswil.ch oder as-cup.nsv-ski.ch
Bilder:
Rennen Pisto GROSS
Rennen Piste KLEIN
Rangverkündigung
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